Digitalkameras- vom simplen Gerät bis zur Profikamera

Die Digitalkamera-Welt teilt sich in Kompaktkameras und Systemkameras.

Kompaktmodelle, Premium-Kompakte und Outdoor-Kompakte

Die Kompaktmodelle sind klein sowie erschwinglich. Die Objektive bringen winzige Details gigantisch ins Bild und holen weit Entferntes mit einem Zoom nah heran, optimal für Reisen. Sie haben großere Bildsensoren als die Handys. Das zeigt sich an der Qualität der Fotos bei wenig Licht. Das Objektiv ist fest eingebaut und der Blitz ist integriert. Es ist ein geschlossenes System und ohne Zubehör nutzbar. Die Digitalkameras mit Zoom und Superzoom bieten Einsteiger und Gelegenheitsfotografen unbeschwerte Bilder mit den Einstellungen der Belichtungsautomaten.

In Trend sind derzeit die Premium-Kompakten der oberen Preisklasse. Technische Daten zeigen sie anspruchsvoll ausgestattet für ambitionierte Amateure Mit hochwertigeren Materialien vermitteln sie edle Qualität. Zudem interagieren sie mit WLAN und Bluetooth in ihrer Grundausrüstung und kommen mit einem Zoll Sensor. Neben höherer Bildleistung bieten sie einen kreativen Spielraum für Einstellungen und gestalten Bilder mit geringer Schärfentiefe.

Für den Spaß unterwegs sind digitale Outdoor-Kompakte beliebt. Da sie wasserdicht sind beim Schnorcheln oder Tauchen, lassen sie sich in flachen Gewässern einsetzen. Das eingebaute GPS und der Kompass erledigen die Orientierung. Die Superzoom-Modelle fotografieren Naturszenen bis Wildlife-Aufnahmen in Bereichen für 28-mm-Weitwinkel bis zu 300 mm Tele.

Systemkameras und die Vielfalt der Wechselobjektive als Zubehör

Das Spektrum reicht vom Ultraweitwinkel bis Supetele und von fester Brennweite bis Reisezoom. Sie sind größer, schwerer sowie teurer als Kompakte. Die Kamerahersteller haben ihr eigenes System beim Kameragehäuse. Damit legt man sich für die Objektive beim Anschluss auf ein System fest. Einige Hersteller nutzen den Micro-Four-Thirds-Standard.

Günstig und kompakt sind Systemkameras ohne Sucher. Im rückwärtigen Kameramonitor erscheint das Bild. Dabei ist ein großes dreh- und schwenkbares Display vorteilhaft.

Spiegelreflex oder spiegellos?

Spiegelreflexkameras verfügen über einen optischen Sucher, die spiegellosen Systemkameras über einen elektronischen. Der optischen Sucher wirft das Motiv mit natürlichem Licht auf die Mattscheibe.
Die Systemkameras haben einen elektronischen Sucher, der unabhängig arbeitet vom Tageslicht. Man kann die Helligkeit des Suchers anpassen. Technische Daten der Einstellungen erscheinen direkt im Sucherbild.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)