Die Etikettenproduktion – Mehr als nur eine Produktinformation

Etiketten verbindet man hauptsächlich mit der Beschriftung von Waren. Die Preise und Nährwerte müssen bestimmt werden, um eine Produkttransparenz herzustellen. Diese ist wichtig für das Vertrauen von Kunden, damit die Ware letztlich gekauft wird. Die Informationen sind hilfreich für Allergiker, ob der Inhalt für sie verträglich ist. Aber auch für Leute, die eine Diät machen wollen, können die Informationen relevant sein.

Arten von Etiketten

Es gibt Etiketten auf Rollen, Spendenboxen, Flaschen für Weine, Biere und Waren, wobei nicht jedes Etikett einen kommerziellen Zweck per se erfüllt. Durch einzelne Grafikprogramme und Angebote im Internet können diese Etiketten auch selbst designt und eingereicht werden. Die Angaben von Produkt, Größe, Material und Auflage kommen bei der Bestimmung und Herstellung des individuellen Etikettes hinzu. Dabei werden Mindestlieferungsgrößen eingehalten, sodass das Prozedere hauptsächlich im gewerblichen Bereich mit größeren Etikettenmengen vorkommt. Sie werden über eine Heißfolienprägung produziert, damit der Kleber optimal auf dem jeweiligen Warengegenstand haften bleibt. Das Bindematerial ist abhängig von der jeweiligen Produktart, auf die Rücksicht genommen wird, damit das Arbeits- und Produktionsergebnis nachhaltig bleibt. Dazu gibt es die Möglichkeit für metallische Etiketten, das heißt einer Veredelung, sodass Etiketten nicht generell aus Papier oder Kunststoff bestehen müssen. Das ist mit höheren Kosten verbunden. Für Leute, die Ökostandards bei der Produktion von Etiketten einhalten wollen, gibt es vegane Labels, die einen nachhaltigen und frei von Tierprodukten bestehenden Kleber verwenden.

Weitere Funktionen von Etiketten

Sie dienen nicht allein der Information und Markierung von Produkten, sondern zum Beispiel auch der Diebstahlsicherung. Dazu gibt es spezielle Aufkleber, die wie ein Rechteck aussehen und zusätzlich auf dem Etikett angebracht werden. Die Diebstahlsicherung kann aber auch im jeweiligen Barcode versteckt sein. Falls die Ware durch eine „Schleuse“ muss, einen „Pieper“, reagiert das System, sofern die Ware noch nicht an der Kasse bezahlt beziehungsweise automatisch entsichert worden ist. Wenn man Etiketten als Sticker verkauft, dienen sie allein der Werbung von Marken und Sportmannschaften zum Beispiel, wobei es Grenzen in Hinblick auf das Anbringen von Stickern gibt. Nicht generell ist ein Etikett an jedem Ort erwünscht, zum Beispiel im Falle von Konkurrenz oder der Beschmutzung von öffentlichen Gütern. Die Etiketten sind durch den festen Heißkleber nicht generell und so einfach entfernbar.

Fazit

Etiketten kann man immer gebrauchen, sofern der jeweilige Zweck bestimmt ist und ob dieser für einen gewerblichen oder privaten Nutzen konzipiert ist. Im ersteren Fall handelt es sich um Massenbestellungen, um mehrere Produkte auf einmal damit auszustatten. Aber auch Werbemittel, wie Sticker, finden in der Produktion einen Platz.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)