Darauf sollten Gründer beim Aufbau ihres Start-Ups achten

Start-up

Wer ein innovatives Unternehmen gründet, auf den warten dabei zahlreiche Herausforderungen. Denn anders als es häufig erwartet wird, reicht ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung allein nicht aus. Denn ein Unternehmer zeichnet sich gerade dadurch aus, dass er sich nicht nur um sein Kerngeschäft kümmert, sondern er auch noch alle weiteren Probleme souverän löst. Gerade für junge Gründer ist dies aber sehr schwer, da ihnen noch die Erfahrung fehlt und sie diese erst mit der Zeit sammeln können. Allerdings gibt es einige Fehler, die junge Start-Ups vermeiden können. Die größten Fehler wollen wir in diesem Artikel aufzeigen.

Die Finanzierung spielt eine große Rolle

Viele Gründer fokussieren sich nur auf die Weiterentwicklung ihres Produkts und vernachlässigen dabei den Cashflow und ihr eigenes Gehalt. So wird der Finanzplan zwar gewissenhaft aufgestellt. Die eigenen Lebenshaltungskosten werden allerdings vernachlässigt oder klein gerechnet, der Gründer selbst kommt also in eine finanzielle Notlage. Wenn dies nur vorübergehend ist, weil bereits die ersten Gewinne zu erwarten sind, kann diese Zeit mit einem Kleinkredit überbrückt werden. Deutlich besser ist es allerdings, wenn die Finanzierung von Anfang an grundsolide ist. Die wenigsten Start-Ups schaffen es ohne einen Geschäftskredit oder andere Investoren. Diese kennen sich in der Regel sehr gut aus und haben bei einer soliden Geschäftsidee kein Problem damit ein angemessenes Gehalt des Geschäftsführers mitzufinanzieren, damit dieser sich voll und ganz auf das Unternehmen konzentrieren kann.

Gründer müssen bereit sein Verantwortung abzugeben

Es ist selbstverständlich, dass ein junger Gründer schon aus Kostengründen dazu gezwungen ist, in der Frühphase alle Aufgaben selbst zu übernehmen. Doch sobald die ersten Kunden da sind und die Arbeitsbelastung steigt, sollten einige Aufgaben an Angestellte abgegeben werden. So kann beispielsweise der Versand, die Datenverarbeitung oder der Support durch Mitarbeiter unterstützt werden. Besonders vorteilhaft ist es für den Arbeitgeber, wenn er geringfügig Beschäftigte finden kann. Diese sind sehr flexibel einsetzbar und können bei ausbleibenden Aufträgen am leichtesten in den Stunden reduziert werden. Alles wichtige rund um die geringfügige Beschäftigung finden Gründer in diesem Beitrag auf Vexcash.com.

Die richtige Planung ist enorm wichtig

Bei Start-Ups ist es wichtig, dass die Planungsphase nicht zu lange dauert und der Gründer es irgendwann einfach wagt, anstatt jeden Aspekt zu 100% durchzuplanen und jede Eventualität zu analysieren. Trotzdem darf ein grundlegender Plan nicht fehlen. Hier sollten zumindest einige Meilensteine aufgelistet werden, an denen der Gründer sich orientieren kann. Natürlich muss er sich daran nicht blind halten, denn häufig gibt es begründete Abweichungen. Doch als Grundgerüst ist ein Plan unabdingbar. Spätestens wenn Investoren dazukommen, wird eine detaillierte Planung sowieso Pflicht.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)